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Inhalt:     Mountainbike-Touren
              Ausrüstung - was nicht fehlen darf
              Bike am Berg
              
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Bikevideos (Zillertal und Riva)

Mountainbike-Touren



ALBERSCHWENDE - Rundrouten Brüggelekopf

Höchster Punkt: 1.180 m
Höhenmeter: 450 m

Einkehrmöglichkeiten: Berggasthaus-Brüggele, Imbissstube Berchtoldshöhe
Routenbeschreibung: mehrere Routen am Berg möglich.


ANDELSBUCH - Rundweg "Auf Spurensuche mit dem Mountainbike"

Höchster Punkt: 852 m
Fahrzeit: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: 239 m
Schwierigkeitsgrad: mittel

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Ritter Bersbuch
Sehenswertes: Bezegg-Sul

Routenbeschreibung: Dorfzentrum Andelsbuch – Radweg bis zum Bezegg Stausee – aufwärts zur Bezegg Sul – Bezegg Kapelle – Abfahrt nach Bezau – retour über Radweg Bregenzerwald via Bersbuch nach Andelsbuch.


AU-SCHOPPERNAU - Am Fuße der Kanisfluh

Höchster Punkt: 1.500 m
Fahrzeit: 2 Stunden
Höhenmeter: 700 m
Schwierigkeitsgrad: leicht

Einkehrmöglichkeiten: Alpengasthof Edelweiß
Sehenswertes: Schöner Ausblick in den Talkessel von Au-Schoppernau

Routenbeschreibung: Gemeindehaus Au – Argenzipfel – Argenfall – Alpengasthof Edelweiß. Retour selbe Strecke.


BEZAU - Schönenbach – Schreibere Sattel

Höchster Punkt: 1.525 m
Fahrzeit: ca. 3 Stunden (32 Kilometer)
Höhenmeter: ca. 1.215 m
Schwierigkeitsgrad: schwierig

Einkehrmöglichkeiten: Schönenbach, Alpe Wildmoos
Sehenswertes: Vorsäßsiedlung Schönenbach

Routenbeschreibung: Von Bezau über den Rimsgrund nach Bizau und weiter nach Schönenbach. Von dort Richtung Sibratsgfäll über die Ifer Alpe. Über den Wasserfall zur Auen Alpe, weiter zur Helbockstobel-Alpe und zum Schreibere-Sattel. Abwärts an der Alpe Wildmoos vorbei nach Bezau. (Genaue Streckenbeschreibung im "Bike Guide" von Anne und Werner Sandholzer, erhältlich im Tourismusbüro Bezau.)


DAMÜLS - Damüls – Unterdamüls – Fontanella

Länge: 18 Kilometer
Höhenmeter: 450 m
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwierig

Routenbeschreibung: Damüls – Unterdamülserweg – Unterdamülser Alpe – Türtschalpe – Fontanella – und retour.


EGG - Schetteregg – Schönenbach-Egg

Fahrzeit: ca. 4 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Schetteregg
Schwierigkeitsgrad: mittel

Sehenswertes: Büttener Wasserfälle, Vorsäß Schönenbach
Routenbeschreibung: Schetteregg über Büttener Brücke nach Schönenbach


HITTISAU - Sättele

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Tannenbaum, Sibratsgfäller Gasthäuser, Burgl-Hütte, Fuchshütte

Routenbeschreibung: Ortsmitte Hittisau – Richtung Balderschwang bis zum Gasthaus Tannenbaum – rechts ab nach Sibratsgfäll – Rindberg – danach links ab bergauf zur Neualpe – Sättele (Höchster Punkt) – Übergang ins Balderschwanger Tal – kurze Schiebestrecke zur Alpe Güntle – Fuchshütte – Bodenseehütte – Lappachalpe – links ab Richtung Bieberstein – Gerisgschwend - Hittisau


MELLAU - Hohe Matona

Fahrzeit: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: 640 m

Einkehrmöglichkeiten: Alpe Lindach
Routenbeschreibung: Mellental – Alpe Lindach – Schiebestrecke bis Alpe Hauser – Alpenfrieden – Abfahrt nach Mellau


RIEFENSBERG - Riefensberg – Gießenbrücke – Staudamm – Riefensberg

Höchster Punkt: 781 m
Fahrzeit: 2 Stunden
Höhenmeter: 340 m
Schwierigkeitsgrad: mittel

Einkehrmöglichkeiten: Cafe Grabherr, Gasthaus Adler, Gasthäuser in Krumbach
Sehenswertes: Gedeckte Gießenbrücke

Routenbeschreibung: Riefensberg Dorfmitte – Unterdorf, in Springen links abbiegen in die Hasenstraße – Riebinger – Gießenbrücke, links abzweigen nach Zwing – Krumbach durchfahren – Stielgraben – über den Staudamm Eggling – Niemans – Dorfmitte.


SIBRATSGFÄLL - Nach Balderschwang übers Sättele

Höchster Punkt: 1.500 m
Fahrzeit: 3 Stunden
Höhenmeter: 600 m
Schwierigkeitsgrad: mittel

Einkehrmöglichkeiten: Burglhütte, Bodenseehütte
Sehenswertes: Schönes Panorama über Sibratsgfäll und Balderschwang

Routenbeschreibung: Von Sibratsgfäll Richtung Rindberg, vorbei am Café Alpenrose links hinauf Richtung Grümpelalpe, weiter zu Vögels Neualpe bis zum höchsten Punkt, dem Sättele. Kurze Tragepassage bis zum Güterweg, danach entweder links zur Burglhütte zum Einkehren oder direkt hinunter ins Tal, vorbei an der Bodenseehütte bis zur Bolgenach, dort links abbiegen Richtung Alpe Lappach, auf dem Güterweg über Biberstein- und Sipperseggalpe. Auf der Landstraße Richtung Hittisau, beim Gasthaus Tannenbaum links hinauf und zurück nach Sibratsgfäll.


SULZBERG - Aufs Eibele

Höchster Punkt: 1.015 m
Fahrzeit: ca. 15 Kilometer
Höhenmeter: 300 m
Schwierigkeitsgrad: mittel

Einkehrmöglichkeiten: Cafe Hochsträss, Golfstüble
Sehenswertes: Wasserfall oberhalb des Eibele-Stausees

Routenbeschreibung: Den Ort über den Panoramarundweg Richtung Lindengschwend verlassen. Nach ca. drei Kilometer kommt die Abfahrt über Feld- und Waldwege bis Glafberg/Zellers. Über Müselbach, Eibele, nach Aach. Weiter über Unterlitten nach Springen. Dort rechts über Brunnenau die vielen Serpentinen immer bergauf bis Sulzberg.


WARTH - Warth – Bürstegg

Höchster Punkt: 1.720 m
Fahrzeit: ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht

Sehenswertes: alte Walsersiedlung Bürstegg

Routenbeschreibung: Warth – ca. drei Kilometer Richtung Lech – ab Seilbahnstation Bürstegg rechts Auffahrt nach Bürstegg und retour.


Quelle: Bregenzerwald Tourismus GmbH


Ausrüstung - was nicht fehlen darf

Das wichtigste beim Mountainbiken ist die richtige Ausrüstung:
Folgendes sollte bei einer kleinen bis mittleren Tagestour (um die 35 km) nicht fehlen:

1. Helm
2. Radhandschuhe (bei Stürze und gegen Erschütterungen)
3. ausreichend Flüssigkeit
4. Energieriegel falls die Energiereserven ausgehen
5. Werkzeug, am besten ein Handy-Tool
6. Ersatzschlauch
7. Reifenheber
8. Minipumpe, bei Fullys am besten Reifen/Dämpferpumpe Kombi
9. Kabelbinder
10. Kleingeld falls man doch auf der Hütte eine Rast machen muss (will!!)
11. Mobiltelefon - besonders wichtig wenn man alleine unterwegs ist!
12. Falls es spät wird oder man sich mit der Zeit verschätzt, Akku Lampe für vorne und hinten.

bei grösseren Touren recht nützlich:

13. Wetterfeste Bekleidung (Jacke, Hose, Schuhüberzug) falls das Wetter doch umschlägt
14. Landkarten
15. Erste Hilfe - Set
16. Reifenflicker für Risse in der Karkasse
17. Nietendrücker damit man die Kette verkürzen kann
18. einige Kettenglieder mit Verschlussniet

Sonstige Tipps fürs Biken:

1. Ausreichend Essen und Trinken - spätestens nach 2 Stunden biken etwas Essen! Bekommt der Körper nicht genug Energie geht die Leistung rapide zurück

2. Auf die Tourenlänge achten - hat man seine Kondi überschätzt lieber (wenn möglich) einen etwas kürzeren Weg wählen. Besser zu kurz als zu lange unterwegs!

3. Ich persönlich finde eine Klingel am Bike nützlich, es sind doch recht viele Wanderer unterwegs die es schätzen vorgewarnt zu werden. Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer angebracht.
  

Bike am Berg

Die meisten Bergfreunde besitzen beides: Wanderschuhe und ein Mountainbike. Und sind damit unterwegs. Aber trotzdem gab und gibt es immer wieder Mißstimmung zwischen Wanderern und Radlern. Mancher Überholvorgang wird zum Kräftemessen: Sturm klingeln, Vollbremsung, Augen zu und durch. Damit soll endlich Schluß sein! Biken, wo es Sinn macht, eine faire Koexistenz am Berg und unter Rücksicht auf den Gastgeber, die Natur! Miteinander statt gegeneinander, kombinieren statt Natur ruinieren!

Tips für Mountainbiker

  1. Nur auf Alm-, und Forststraßen und breiten Wegen fahren
    1,50 Meter Wegbreite sind das mindeste. "Off-Road-Biking", also das Fahren abseits von Straßen und Wegen, wie es Werbung und Sensationsjournalismus verheißen, ist nicht angesagt. Außerdem brächte es nicht nur ein hohes Verletzungsrisiko mit sich, sondern würde längerfristig gesehen auch das teure Mountainbike zerstören. Für umweltbewußte Bergradler ist das "Off-Road-Biking" ohnehin kein Thema.

  2. Vorrecht der Fußgänger respektieren
    Und das ohne wenn und aber. Denn Fußgänger haben immer Vorrang. Ein partnerschaftliches Miteinander von Wanderern und Bergradfahrern ist gar nicht so schwierig. Zum Beispiel kann ein rechtzeitiges Klingelsignal oder ein freundlicher Gruß seitens der Bergradler Ärger von vornherein im Keim ersticken.

  3. Sorgfältig planen
    Der Aktionsradius der Bergradfahrer ist groß, die Zahl der befahrbaren Wege, Alm- und Forststraßen verwirrend. Dies erfordert sorgfältige Planung mit Hilfe geeigneter Landkarten. Genau hinschauen: Welche Wege können, beziehungsweise dürfen tatsächlich befahren werden, welche sind nur Fußwege oder wo gibt es gar nur Steigspuren? Denn auf beiden letzteren heißt es: das Rad zurücklassen.

  4. Eigene Fähigkeiten selbstkritisch einschätzen
    Stimmt die Kondition? Wie steht´s mit dem fahrerischen Können? Beides muß erstklassig sein, um auch etwas anspruchsvollere, also längere und steilere Bergradtouren "sicher im Griff" zu haben.

  5. Nur ein technisch einwandfreies Bergrad verwenden
    Bremsen, Schaltung, Laufräder und Steuersatz vor der Bergradtour sorfältig überprüfen. Einwandfrei funktionierende Bremsen sind eine Lebensversicherung! Wird das Bergrad regelmäßig gewartet? Wie steht`s mit der übrigen Ausrüstung? Sie soll zweckmäßig, also auf die Anforderung des Bergradfahrens abgestimmt sein. Beratung durch ein Fachgeschäft! Und wenn`s auch nicht "mega-in" ist: das Radl sollte eine Klingel haben. Regenschutzbekleidung und Erste-Hilfe-Set müssen allemal mit.

  6. FahrgemeinschaftFahrgemeinschaften bilden
    Das ist eine Selbstverständlichkeit, wenn man schon mit dem Auto ins Gebirge fährt. Trotzdem sollte man sich eingehend fragen, ob die gefahrenen Autokilometer in vernünftigem Verhältnis zur Radtourlänge stehen. Fahren Sie bitte nicht 200 Kilometer mit dem Wagen, um dann nur 2 Stunden zu radeln. Ideal wäre es natürlich, wenn man bereits die Fahrt ins Gebirge anstatt mit dem Auto per Fahrrad hinter sich brächte...

  7. Vernünftig Parken
    In den meisten Talorten gibt es Parkplätze oder Abstellmöglichkeiten am Straßenrand, wo niemand behindert wird. Man muß nicht mit dem Auto bis in den hintersten Talwinkel fahren. Dafür hat man ja das Rad!

  8. Die Kombination Bahn/Fahrrad nutzen
    Wenn möglich, sollte das Auto zu Hause bleiben. Wer mit dem Zug fährt und sein Bergrad mitnimmt, kommt meistens genauso schnell zu seinem Ausgangspunkt. Jedenfalls läuft man nicht Gefahr, im Stau su stehen. Außerdem kann man als Tourenziel einen Bahnhof einer anderen Eisenbahnstrecke anlenken. So ergeben sich reizvolle "Überschreitungs"-Fahrten.

  9. Besser mit Helm fahren
    Für Mountainbike-Rennen ist der Schutzhelm längst Vorschrift. Jedoch sollte man auch beim Tourenfahren mit Helm unterwegs sein. Ein Sturz ist nie ganz auszuschließen.

  10. Verkehrsregeln und Wegsperrungen beachten
    Neben den allgemeingültigen Verkehrsregeln, die auch im Gebirge gelten, gibt es noch Sperr- und Verkehrsschilder, die das Bergradfahren nicht überall erlauben.

  11. Rücksichtsvoll bergfahren
    Das Abfahren mit dem Bergrand macht Spaß und ist zugleich Lohn für die Anstrengung des Hochfahrens; aber es ist nicht ganz ungefährlich - sowohl für die, die auf dem Sattel sitzen, als auch für Fußgänger, sprich Bergwanderer. Deshalb: langsam und auf Sicht bremsbereit fahren. Vor unübersichtlichen Kurven ist besondere Vorsicht angezeigt. Grundsätzlich gilt, daß Bergabfahrende innerhalb der halben überschaubaren Strecke zum Halten kommen müssen. Blockierbremsungen unbedingt vermeiden! Erstens werden dadurch Wanderer erschreckt, zweites steigt man bei solchen Bremsmanövern nicht selten "über den Lenker" ab.
    Übrigens: auch kreischende Bremsen stören die Ruhe der Bergwelt, also auf geeignete Bremsgummis achten.

  12. Darf auch ohne Licht und Klingel unterwegs seinRücksicht auf Tiere nehmen
    Weidevieh ist an Radfahrer nicht gewöhnt und reagiert auf deren Auftauchen oft mit wilder Flucht. Deshalb an Rinder-, Schafherden etc. langsam und mit möglichst großem Abstand vorbeifahren; notfalls das Rad vorbeischieben. Noch eins sollte man "im Hinterkopf" haben: Wildwechsel! Also nicht nur wegen der Bergwanderer rücksichtsvoll runterfahren.

  13. Die Bergnatur in Ruhe lassen
    Daß man Blumen nicht pflückt, Wildtiere nicht stört und nicht herumschreit, wissen die meisten Bergfreunde. Halten Sie sich auch daran?

  14. Nirgendwo Spuren hinterlassen
    Abfall mit nach Hause nehmen! Im Erlebnisraum Alpen ist kein Platz dafür. Auch Gewässer nicht verunreinigen.

  15. Rechtzeitig umkehren
    Denn es wäre fatal, wenn man in die Dunkelheit geriete. Bei Dämmerung und Nacht haben Radler auf Bergwegen und Forststraßen nichts zu suchen. Plant man eine längere Tour, sollte man für den äußersten Notfall eine Stirnlampe mitnehmen.

Bergfahren hat Tradition. Während der zwanziger und dreißiger Jahre und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bot das Radeln oft die einzige Möglichkeit, um überhaupt ins Gebirge zu kommen. Heute ist Mountainbiking Selbstzweck - mit einem Verkehrsmittel, das zu Recht als das umweltfreundlichste bezeichnet wird. Richtig eingesetzt, eröffnet das technisch ausgereifte Bergfahrrad neue, faszinierende Möglichkeiten des Unterwegsseins im Gebirge.

Mit freundlicher Unterstützung von DAV Deutscher Alpenverein e.V. 80997 München

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