MTB
Hütte 2007
Eigentlich sollte das Bike Wochenende
schon im Juni stattfinden, aber ich hatte etwas Terminprobleme, also
was soll's wir biken auch sehr gerne im Herbst, sprich im Oktober.
Im Moment gestalte ich gerade die Einladung und hoffe auf rege
Beteiligung. Mal sehen ob die Alberschwender Bike Freunde auch wieder
mit von der Partie sind. Es würde uns schon freuen auch wenn sie
uns wieder in Grund und Boden fahren es ist immer eine Riesengaudi.
Lassen wir uns einfach mal überraschen.
< Zur Einladung >
Anreise...
Anreise war am Freitag wie
gewöhnlich abends nach der Arbeit, per diverser Fahrgemeinschaften
trafen wir irgendwann mal alle auf der Hütte ein, Clemens musste
länger arbeiten und kam etwas später und so waren die 6
Hüttenbetten mit 6 Bikern belegt, eine hervoragende Auslastung :-)
Die leckeren Spaghetti mit Krabbensahnesouce von Joe schmeckten soooo
lecker, ein guter Weisswein dazu rundete die Sache ab.
Unsere Bike Genossen von Alberschwende haben sich leider nicht blicken
lassen, lediglich ein Anruf von Georg signalisierte das wir wenigstens
einen Gastfahrer bei unserer Samstags-Tour dabei haben würden.
Der Abend war wieder mal super und
lustig, mit Helmut, Andi und Joe waren gleich 3 Gitaristen (endlich ist auch mal eine Gitarre fest
installiert) anwesend, plus Andi mit
zusätzlicher Miniatur-Trompete. Trotz teils falschem Gesang fanden
wir unsere Auftritte doch recht gelungen, lag wohl auch an den paar
Erdingern......
Tourstart...
Samstag 8:00 , alle sind gut
rausgekommen, Mist, meine Erkältung nimmt langsam Formen an, kann
nicht nur am Bier liegen......
Das Frühstück haben wir leider
nicht auf der Terasse eingenommen, dazu war es leider noch zu kalt,
aber .... wir haben einen Traumtag erwischt, keine Wolke am
Himmel, wieder Mal "Petrus sei Dank" . Der Nebel im Tal ist vom
Bodensee aus nicht ganz bis in den vorderen Bregenzerwald
eingedrungen was soviel heißt wie: die Tour die auch hinunter
nach Egg führt wird von Anfang an von Sonne begleitet.
Wir treffen Georg um kurz vor 10:00 an
der Weggabelung deren eine Weg in Richtung Alpenrose/Kaltenbrunnen
führt und lso geht es die Tour 2007 kann beginnen.
Kaltenbrunnen-Egg-Bezau-Weissenfluh
Die Tour die wir eigentlich letztes Mal
fahren wollten haben Andi Georg und ich für dieses Jahr
favoritisiert:
Höchster Punkt: 1.338 m
Fahrzeit (Netto): ca. 4,5 Std. (~ 50 km)
Höhenmeter: ca. 1.500 - 1600 m
Einkehrmöglichkeiten: Weissenfluh-Alpe, Bregenzer Hütte,
Lindauer Hütte, Berchtoldshöhe bei Elfriede, Brüggele
bei Peter.
Schwierigkeitsgrad: mittel - schwierig
- von der Kässalzers
Hütte (Uwe) ging's erst mal
bergab bis zur Wegzweigung die Richtug Kaltenbrunn führt, die angenehme Strecke zieht sich durch Wald und
Wiesen meist in gleichbleibender Höhe bis zum Gasthaus
Alpenrose http://www.kaltenbrunnen.com/ (keine Einkehr geplant).
- Anschliessend folgt eine lange Abfahrt auf geteertem
Güterweg bis nach Egg.
- Vom Freibad in Egg aus geht ein schöner Fahrradweg bis
Mitte/Ende Andelsbuch.
- Am Sportplatz biegen wir links in den Wald ab und über einen
Forstweg (einige Steigungen) über Bezegg in Richtung Bizau/Bezau.
- Durch den Ortskern von Bezau ging es anschliessend ein kurzes
Stück auf dem Radweg neben der Hauptstr. entlang, bis zu einem
Abzweig (Güterweg), der uns rechts den Berg hinauf führte.
- Das ist der längste Anstieg und zieht sich fast
bis zum Ziel, dann sind die Strapazen des Anstiegs vergessen und man
geniesst die schöne Alplandschaft bis zum Ziel, noch ein kurzer
Anstieg und man ist da, an der Weissenfluh Alpe !
Die Alpe Weißenfluh liegt auf 1368 m Seehöhe auf einem der
schönsten Hochplateaus von Dornbirn mit einem herrlichen Rundblick
vom Widderstein über den Bodensee bis zum Säntis. Das
Hauptanliegen der Weißflluh liegt im Sommer in der
Bewirtschaftung der Alpe mit einer Vielfalt an artgerecht gehaltenen
Tieren: Schottische Hochlandrinder in Mutterkuhhaltung mit ihren
Kälbern, Kleinpferde, Woll- und Hausschweine, Hasen, Enten und
Hühner. Die Weißfluh versteht sich als Ort der Begegnung und
Erholung und ist bequem zu erreichen vom Bödele aus über die
Lustenauer und Bregenzer Hütte. Wanderer und Biker finden eine
willkommene Ruhepause. Angeboten werden Frischmilchprodukte, einfache
Imbisse, Bergkäse von der Nachbar-Alpe Rothenbach, Getränke,
Kaffee und hausgemachte Kuchen. Für Mountainbiker liegt die
Weißfluh auf einer beliebten Rundstrecke: über Gütle
oder Kehlegg (MTB Tour 2005) führt der Weg aufs Bödele oder
in den Bregenzerwald (da kommen wir dieses Mal her).
- Nach einer kleinen Rast, fuhren wir über einen
landschaflich reizvollen Trail ohne nennenswerte Steigungen zur
Bregenzer Hütte wo
wir dann ausgiebiger einkehrten, sprich mit Essen, da es
in der Bregenzer Hütte laut Georg das besssere Essen gibt.
Recht hat er, die Schlachtpaltte war vorzüglich und auch kleiner
Sachen wie Nudel- oder Gulaschsuppe sind empfehlenswert.
Ausserdem gibt hier auch win ordentliches Wizen!
Weiter gings bergab in Richtung Bödele zur Lustenauer Hütte, die
haben wir aber heute links liegen lassen, da wir spätestens um
17:00 auf unserem Hausberg, der Berchtoldshöhe bzw.
Brüggelekopf sein wollten um nicht beim Aufstieg in die Dunkelheit
zu kommen.
- von der Lustenauer Hütte kommt ein Trail (zum
Teil absteigen und schieben angesagt, auch wegen Fussgängern,
macht aber echt Laune) bis zum Bödele, danach geht es über
eine Wiese bis zum Güterweg der über den unteren
Geißkopf / Lorenapass bis zur Einkehr Berchtholdshöhe bei Elfriede führt. Der Anstieg (geteert) ist nochmal etwas
schweisstreibend, aber ohne Probleme machbar, auch für Leute mit
weniger Kondition, einfach an die Einkehr denken, denn dann ist es
geschafft, wir sind wieder auf 1140 m Höhe und müssen dann
nur noch zur Hütte abfahren,
Als Alternative bietet sich ein Mini-Umweg zum
Brüggele in den Alpengasthof, http://www.alpengasthof.com/default.asp an, da ist nämlich auch später noch
Sonne .
Haben wir allerdings nicht mehr in Anspruch genommen, da
wir es bei Elfriede recht lustig hatten und den ein oder anderen
Etappensieg feierten.
Die Abfahrt fand im Dunkeln statt, alles kein Problem, da jeder von uns
mit ausreichend Front und Rücklicht ausgestattet sicher ins Tal
auf die Hütte gefunden hat, schliesslich kennt man ja die
Wege schon aussreichend lange.
Zurück
auf der Hütte...
Wir hatten alle einen unbändigen
Hunger, ja, die Feierstimmung bei Elfriede hatte uns wohl doch zu lange
sitzen lassen, Egal, Leben ist alles.......
Meine Güte mussten meine Mithelfer und ich ranklotzen um den von
mir versprochenen sauren Käs und Schweizer Wurstsalat so
zügig wie möglich auf den Tisch zu bringen.
Unglaublich welche Mengen man ohne viel Worte verdücken
kann, es blieb nix, absolut nix übrig, ausser der guten
Laune die sich auch noch bis Mitternacht hielt und mit
Gitarrenklängen und unseren altbekannten "Schlachtengesängen"
liessen wir den Abend ausklingen und sind im Prinzip nur noch ins Bett
gefallen.
Ein gelungener Tag der wieder mal für viel Freude und
Kameradschaft verholfen hat.
Ein
paar
Worte von
mir...
Noch ein paar Worte von mir als
Hüttenwirt und Biker:
Vielen Dank an Georg der uns wieder mal
fachmännisch bei der Tour begleitet hat und mit seinem
unnachahmlichen Humor, seiner Kameradschaft und Lebensfreude
immer wieder angesteckt hat.
Vielen Dank an Andi, Clemens,
Helmut, Joe und Walter die mir mal wieder gezeigt haben wie
wichtig gute Kameraden sind, wie man biken geniesst, zusammen feiert
und so ein ungetrübtes, harmonisches Hütten Wochenende
entsteht, denn alleine oder mit den falschen Leuten macht das alles
niemals soviel Spass!
Auch der Sonntag verlief ohne
Hektik, das Frühstück auf der Terasse war sehr relaxt, keiner
hat auf die Uhr geschaut (höchstens der gekochte Eier wegens :-)
jeder hat irgendwie unbemerkt dazu beigetragen das die Hütte
wieder so verlassen wird wie man sie angefunden hat, echt Klasse.
Ja, dann bis zum nächsten Mal.....
Eine unfallfreie Zeit und viel Gesundheit
wünscht
Uwe
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Die nächste Runde läuft, das 4. MTB Wochenende der Männer auf der Kässalzers Hütte.....