MTB
Hütte 2002
Das Team der ersten Stunde war
geboren, Helmut, Holze, Thomas, Andi und Uwe.
Was kann
scöner sein als mit Gleichgesinnten auf einer Hütte dem Frust
des Alltags zu entgehen und sich auf die bevorstehende Mountainbike
Tour zu freuen.. Für's leibliche wohl war redlich gesorgt, das
heißt weder Essen noch trinken konnte uns ausgehen und zur Not
gibt's ja schliesslich auch noch die ein- oder andere
Einkehrmöglichkeit, die haben soviel das sie es verkaufen
müssen :-)
Anreise...
Anreise war am Donnerstag 31.Oktober
abends nach der Arbeit. Leider war es nicht so warm um den Abend
draussen auf der Terasse zu verbringen, also gab es in der
gemütliche Stube ein zünftiges Veschper wie der Schwoab sagt.
die Stimmung war hervorragend und die ein oder andere Story wurde zum
Besten gegeben.
Toll wie groß die Freude war wenn man mal endlich wieder einen
Hüttenabend mit guten Kumpels macht. Ebenso gross wie die Freude
und Vorfreude auf den morgigen Tag war die Tatsache das wir
großen Durst hatten.
So schnell wollten wir den Abend nicht verinnen lassen also die
Gläser hoch.
Irgendwann kam ein halbwegs
Vernünftiger auf die Idee ins Bett zu gehen, keine schlechte Idee,
der Schlaf auf der Hütte ist doch immer noch der Beste
Tourstart...
Allerheiligen kurz vor 8:00:
Petrus wir danken und huldigen Dir! Frühstück bei bestem
Wetter, die ersten Kumpels waren schon wach sassen auf der Terasse in
der Sonne. Also schälte ich mich auch langsam aus dem Bett,
vorsicht den Kopf nicht zu arg bewegen, wie sich herausstellte ging es
meinen Mitstreitern nicht besser.
Wir
prüften alle nochmal unsere Bikes, Luftdruck, Bremsen genug zum
Trinken dabei und und und.....
Wir fahren von der Hütte direkt zum Brüggelekopf hoch, ein
sogenannter Kaltstart, weil es gleich bergauf geht, mal mehr mal
weniger.
Der
Brüggelekopf...
Der Hausberg von Alberschwende liegt auf
ca. 1200 m und unser Körper hat schon die erste Entgiftungswelle
hinter sich, so 2-3 Bier müssten herausgeschwitzt sein.
Ups, ein Kamerad verliert seinen O-Saft, das Zeucgs fällt im doch
glatt aus dem Gesicht, na ja, es kann nur besser werden mit dem Magen.
Vom Brüggele flugs rüber auf
die Berchtholdshöhe und wIhr werdets kaum glauben, ein Konterbier
war angesagt, Elfriede die nette Wirtin hatte schon offen.
Gut statt Konterbier war's für jeden ein Radler, passt doch
irgendwie zum biken.
Wer sagts denn schon hat sich der Magen beruhigt, das Kopfweh geht weg,
komm mir vor wie bei einem Alkoholikertreff.
Die Tour führte uns ein kurzes
Stück den Lorenapass hinunter und dann über den
Gaißkopf, ein tierisch steiler Hügel, durch Wald und
über Wiesen bis zum Bödele.
Das
Bödele ...
Das Bödele
liegt in ca. 1250 m Höhe, es ist auch eine Einkehrmöglichkeit
da aber etwas steif kommt uns vor, ausserdem wollen wir weiter auf die
Lindauer Hütte
Der Abzweig auf die Lustenauer Hütte
kommt ca. einen Kilometer nach der Gaststätte rechts in Richtung
Schwarzenberg.
Der Weg zu Lustenauer Hütte ist
zeitweise eine Art Hohlweg und zwingt uns ab und zu das Bike zu
schieben, ein weiterer Nachteil sind die vielen Wanderer, das kann auch
an dem ausserordentlichen schönen Novembertag liegen, das alles
nochmal nach draussen drückt.
Die Lustenauer Hütte ist zu unserem Glück tatsächlich
noch bewirtet und sehr gemütlich, auch hier sind natürlich
ein Haufen Leute, aber wir finden noch ein Plätzle.
Wir habens zünftig, sind ausgelaugt, weil noch nicht so erfahrene
Biker, das Bier schmeckt wieder und nach 1-2 Stunden gehts wieder
Richtung Heimat über das Bödele und den Lorenapass
Der
Lorenapass...
Vom Bödele aus ist der Lorenapass
nicht so schwer zu fahren wie von Schwarzenberg aus. Da fehlen doch
einige Höhenmeter, es ist trotzdem richtig schweisstreibend und
die Spreu trennt sich vom Weizen.
Keine Sorge wir haben uns wieder alle getroffen auf der
Berchtholdshöhe um dann wieder gemeinsam zum Peter aufs
Brüggele zu fahren.
Von hier aus geht es nur noch Bergab.....
Zurück
auf der Hütte...
Da es bekanntlich im November recht
schnell dunkel wird, war es gut beizeiten auf der Hütte
zurück zu sein.
Die Spaghetti füllten unsere Mägen und nach einem kurzen
Schlaftrunk ist die Manschaft fast geschlossen im Nescht verschwunden.
Regen,
Regen Regen ...
Kaum zu
glauben, es hat die nächsten 2 Tage nur geregnet, so blieb uns nur
noch eine Wanderung auf's Brüggele zum Zeitvertreib, Biken war
leider vorbei.
Schade, etwas
gefrustet sind wir dann Sonntag Früh nach gemeinsamen
Frühstück heimgefahren.
Es war trotzdem
super und wir haben von dem schönen 1. Niovembertag gezehrt.
Ein
paar
Worte von
mir...
Noch ein paar Worte von mir als
Hüttenwirt und Biker:
Einen Dank an alle die das erste Mal
dabei waren, wir werden das Ereignis bestimmt wiederholen, mal sehen
wann es mal wieder klappt.
Eine unfallfreie Zeit und viel Gesundheit
wünscht Uwe
|
 |
Das Top-Bild der
Tour...
Das Wetter ....
|
Die erste Runde läuft, das 1. MTB Wochenende der Männer auf der Kässalzers Hütte.....